Das Logo des Deutschen MusikautorenpreisesDas Logo des Deutschen Musikautorenpreises

Grossstadtgeflüster | Text Rock/Pop

Gewinner*innen Text Rock/Pop
Grossstadtgeflüster

Wir gratulieren Grossstadtgeflüster (Jen Bender, Raphael Schalz, Chriz Falk) zum Deutschen Musikautor*innenpreis in der Kategorie Text Rock/Pop!

Die Jury über Grossstadtgeflüster

„Grossstadtgeflüster behandeln mit ihren unkonventionellen und frechen Texten Themen wie persönliche Freiheit und ermutigen zu einem Leben abseits der Norm. Mutig spielt die Band mit Sprache und Betonung und hat keine Angst vor Stilbrüchen. Unangepasst wie die drei sind, erfinden sie sich immer wieder neu und scheuen nicht vor musikalischen Genre-Wechseln zurück.“

Nominierte in der Kategorie
Text Rock/Pop
Clueso (Thomas Hübner)
Clueso (Thomas Hübner)
Clueso (Thomas Hübner)

Seine ersten musikalischen Schritte begeht Clueso in den 90er Jahren in der Rap-Szene seiner Heimatstadt Erfurt – heute zählt er zu einem von Deutschland bekanntesten Sängern, Songwritern und Produzenten. Auf sein erstes Album „Text und Ton“ (2001) folgten bis heute acht weitere, überwiegend mit Gold oder Platin ausgezeichnete Studioalben, sowie zahlreiche Kooperationen mit so unterschiedlichen Künstler*innen wie Udo Lindenberg, den Fantastischen Vier, Kat Frankie, Andreas Bourani, Bausa und Capital Bra. Clueso hat ausverkaufte Tourneen durch die größten Hallen des Landes und auf zahlreichen Festivals gespielt. Zu seinem aktuellen und neunten Album „ALBUM“ erfand sich Clueso noch einmal neu und kreierte ein sehnsüchtiges Pop-Werk, das sich auf seine Hip-Hop-Wurzeln zurückbesinnt und dazu mit spannenden Features lockt.

Dota Kehr
Dota Kehr
Dota Kehr

Seit den 2000er Jahren veröffentlichte die in Berlin geborene Sängerin, Gitarristin und Songwriterin Dota Kehr zunächst unter dem Pseudonym „Kleingeldprinzessin“, dann in Zusammenarbeit mit ihren Mitmusiker*innen unter „Dota und die Stadtpiraten“ und seit 2013 nun unter dem Signet „Dota“, insgesamt 16 Alben. Ihr Album „Keine Gefahr“ aus dem Jahr 2016 erreichte Platz 14 der Charts und „Die Freiheit“, veröffentlicht 2018, stieg auf Platz 11 der Charts ein. 2020 erschien ihr Album „Kaléko“, auf welchem Dota Kehr als Sängerin und Komponistin in Erscheinung tritt und Vertonungen der Dichterin Mascha Kaléko interpretiert. Mit dem aktuellen Album „Wir rufen dich, Galaktika“ erreichten Dota Kehr und ihre Band im Mai 2021 erstmals eine Top Ten Platzierung (Platz 7 der deutschen Album Charts) und spielten ausverkaufte Konzerte – wann immer die Pandemie dies zuließ. Insgesamt verzeichnet die Band über 170.000 verkaufte Tonträger sowie jährlich an die Hundert meist ausverkaufte Konzerte im gesamten deutschsprachigen Raum. Zu Dota Kehrs Auszeichnungen zählen unter anderem der „Fred Jay Preis“ im Jahr 2014, der Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 sowie der „Deutsche Kleinkunstpreis“ in den Jahren 2011 und 2019. Außerdem betreibt die Sängerin ein eigenes Plattenlabel unter dem Namen „Kleingeldprinzessin Records“.

Grossstadtgeflüster (Jen Bender, Raphael Schalz, Chriz Falk)
Grossstadtgeflüster (Jen Bender, Raphael Schalz, Chriz Falk)
Grossstadtgeflüster (Jen Bender, Raphael Schalz, Chriz Falk)

Grossstadtgeflüster aka GSGF ist ein Band. Aus Berlin. Isso. Gibt es seit 2003. Liefern seitdem zuverlässig den Soundtrack für eine gelungene Verweigerungshaltung. Am Anfang mit dem Elektro-Trash-Immergrün „Ich muss garnix“, zwischenzeitlich mit der interstellaren Wochenendhymne „Fickt-euch-Allee“ und zuletzt mit einer zärtlichen Ode an das perfekte Vollenden eines dieser üblichen Tage mit „Feierabend", der royalen Kriegserklärung an das Patriachat mit „Diadem“ u.s.w. Haben viele, viele (echt viele) hundert Konzerte und einen Arsch voll Festivals kaputt gespielt. Jen, Riffsn und Chriz sind immer noch gut befreundet. Ein gutes Zeichen, hamse im Grunde viel richtig gemacht. Geliebt für schweißtreibende Shows mit erstaunlich viel Gepoge im Publikum, wenn man bedenkt, dass sich gerade keine einzige Gitarre auf der Bühne befindet. Auf der Bühne: Die Frau am Mikrofon und die Männer spielen Instrumente… Irgendjemand muss Klischees ja auch bedienen, damit sie sich durchsetzen. 5 Alben, 2 EPs, erlauchte Features mit z.B Fatoni, Mine und Danger Dan, diverse Remixe und so Dinge. Außerdem schreiben die drei Pinsel mit und für alle möglichen Künstler, produzieren und pfriemeln diverse Pop- und Filmmusik. Das ja doll! Die machen für ihre Band wirklich ALLES selber, von der ersten Schnapsidee über die Produktion bis zum Mix, ja, sogar Artwork, DiesDas-Shizzle, Pressetexte und Biografien.