Das Logo des Deutschen MusikautorenpreisesDas Logo des Deutschen Musikautorenpreises

Über den Preis

Die Bühne
Für Musikautoren

Großartige Musikwerke und Tonkunst in ihrer ganzen Vielfalt – wir haben eine reiche Musikkultur in Deutschland. Aber was wäre all dies ohne die kreativen Köpfe dahinter? Die Komponisten und Textdichter, die Ideen eine Melodie schenken und Gefühle in Worte kleiden? Mit dem Deutschen Musikautorenpreis will die GEMA den Schöpfern die Bühne geben, die sie verdienen: Danke sagen für mitreißende Kompositionen, berührende Texte und Klangwelten, die die Menschen ein Leben lang begleiten.

Der Deutsche Musikautorenpreis ist ein Spiegel unserer Musikkultur und umfasst alle wichtigen Genres. Ob Rock und Pop, Oper, Hip-Hop, Chormusik oder Mundart – die Urheber bekommen beim Deutschen Musikautorenpreis die Wertschätzung, die ihnen zusteht. Um der Vielfalt gerecht zu werden, bestimmen die GEMA und der Kulturausschuss jedes Jahr sieben neue Kategorien, in denen herausragende Musikurheber ausgezeichnet werden. Feststehende Kategorien sind der Nachwuchspreis in E- und U-Musik, der Lebenswerkpreis sowie der Preis für das erfolgreichste Werk. Aus Einsendungen der GEMA-Mitglieder und der Berufsverbände sowie aus eigenen Vorschlägen wählt eine Fachjury jeweils Nominierte.

Den Gewinnern wird der Preis im Rahmen einer festlichen Gala überreicht: ein dreidimensionaler Notenschlüssel, der im Takt eines Metronoms schwingt und durch eine Klangschale innerhalb der Skulptur klingt. Welches Symbol könnte passender sein?

In allen Gesellschaften bildet Musik eine Grundsäule des kulturellen Lebens. Am Anfang des kreativen Entstehungsprozesses jeder Musik steht der Autor, er prägt durch sein Werk die kulturelle Identität seines gesellschaftlichen Umfelds und wirkt durch sein künstlerisches Schaffen noch weit darüber hinaus. Um diese Kreativleistung aufzuzeigen und zu würdigen, verleiht die GEMA seit 2009 den Deutschen Musikautorenpreis. Damit sollen Komponisten und Textdichter, die der GEMA angehören, für ihr Werk ausgezeichnet und geehrt werden. Der Deutsche Musikautorenpreis bildet einen wichtigen Bestandteil des kulturellen Engagements der GEMA und soll das Verständnis für den kreativen Schaffensprozess und dessen kulturelle Bedeutung in der öffentlichen Wahrnehmung fördern. Er ist Ausdruck der kollegialen Wertschätzung und Solidarität der in der GEMA zusammen geschlossenen Musikautoren.

Die Schirmherrin

“Der GEMA gelingt es nun schon zum elften Mal, mit dem Deutschen Musikautorenpreis, die Komponisten und Songtexter aus dem Schatten der Interpreten ins Rampenlicht zu holen. Der Preis würdigt die kreative Vielfalt und Bandbreite des musikalischen Schaffens in Deutschland. Dafür habe ich gerne auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Denn es sind die Musikautorinnen und Musikautoren, die für ihre kreative künstlerische Arbeit ebenso viel Wertschätzung und Applaus verdienen wie die Musikerinnen und Musiker, die ihre Werke aufführen. Die Musik lebt von ihrer Fantasie, ihrer Inspiration und ihrem Gespür für Melodien und Worte. Ob Pop, Hip-Hop, Mundart, Schlager oder Chormusik – Komponisten und Textdichter sind Ideengeber unserer vielfältigen, lebendigen Musiklandschaft.

Obwohl die Musikbranche ungeheuer vielfältig ist, offenbart der Realitätscheck ein ernüchterndes Bild, was den Anteil der Frauen in den entscheidenden Positionen betrifft – das gilt nicht zuletzt auch für die Musikschöpfer. Frauen verdienen auch in der Musikbranche mehr Anerkennung und Gewicht, und zwar nicht nur aus Gründen der Fairness, sondern weil die Musikwirtschaft von der künstlerischen Vielfalt nur profitieren kann. Daher setze ich mich auch mit dem Mentoring-Programm für Künstlerinnen und weibliche Kreative dafür ein, dass engagierte Frauen aus allen Sparten den nächsten Karriereschritt machen und dadurch selbst zu Vorbildern werden können. Ein ermutigendes erstes Zeichen ist, dass die Jury des diesjährigen Musikautorenpreises mehrheitlich weiblich besetzt ist. Wir brauchen aber noch viel mehr Frauen, die sich daran ein Beispiel nehmen und sich in Gremien und Organisationen der Branche einbringen. Arbeiten wir gemeinsam daran, unsere Musiklandschaft in Zukunft noch vielfältiger zu machen!"

www.kulturstaatsministerin.de